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Reisekalle | Landschaftsbilder – Reisebilder – Reiseblog

Posted on April 21, 2011 - by reisekalle

Cádiz – eine Stadt mit langer Vergangenheit

Blog

Kanarische Inseln mit den von mir benutzten Fährverbindungen. Von rechts nach links: Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, El Hierro im Südwesten und La Palma im Nordwesten. Die Fährverbindungen: Von Cádiz nach Arrecife (Lanzarote) mit Acciona. Alle anderen Transporte wurden mit der Armás gemacht. Von Playa Blanca (Lanzarote) nach Corralejos (Fuerteventura). Von Morro Jable (Fuerteventura) nach Las Palmas de Gran Canaria. Von Las Palmas de Gran Canaria nach Santa Cruz de Tenerife. Von Los Cristianos (Teneriffa) nach San Sebastián de la Gomera. Von San Sebastián nach Valverde (El Hierro) und nach Santa Cruz de la Palma. Von Santa Cruz de la Palma nach Santa Cruz de Tenerife.

Inselhopping 2011 Kanarische Inseln 4.Teil

Vorher etwas Andalusien

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Fünf Tage Andalusien

Es blieben noch fünf Tage bis die Fähre nach Arrecife auslief, also genügend Zeit, um Andalusien anzuschauen. Genauer gesagt, die Gegend zwischen Cádiz und Algeciras.

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Cáidz mit der Catedral Nueva. Der Küstenstreifen zieht sich von der linken Ecke des Bildes in einem Rechtsbogen bis zum rechten Bildrand und bleibt im unteren Drittel des Bildes. Im Vordergrund das Meer. Mehr als die Hälfte des Bildes ist vom blauen Himmel erfüllt. An der Stelle, wo der Küstenstreifen nach rechts abknickt, steht die Kathedrale.

Älteste Stadt Europas

Cádiz ist die älteste Stadt Europas, dementsprechend übte sie auf mich eine besondere Anziehungskraft aus. Die abwechslungsreiche Geschiche von Seefahrerstaaten und berühmten Schlachten lässt sich in dem Gemisch von verwinkelten dunklen Gassen…
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… und den großzügigen Plazas mit ihren majestätischen Monumenten erahnen.
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Ein kleiner Platz. Im Vordergrund sieht man die Mauer eines Treppenaufgangs zur Kirche San Augustin mit Laterne. Dahinter erstreckt sich der Platz mit Kopfsteinpflaster. Der Platz wírd von drei weißen Häusern begrenzt. Eines steht rechts. Die anderen beiden auf der gegenüberliegenden Seite.  Am rechten Haus auf der Stirnseite bröckelt der Putz. Dahinter sind die Spitzen zweier Kirchtürme zu sehen.

Eine Hauswand in Cádiz. Der bröckelnde Putz zeugt vom kontinuierlichen Verfall. Im Erdgeschoss sind zwei grün vergitterte Fenster. In der Mitte eine braune Tür. Links ist fast der ganze Hausputz weg. im ersten Stock befinden sich drei Fenster. Das mittlere ist eingeschlagen. Auch hier ist die linke Wandseite stärker vom abbröckelnden Putz betroffen. In der oberen Etage fehlt der Putz nur am linken Rand. Auch hier gibt es drei Fenster, von denen das Mittlere eingeschlagen ist.

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Doch in vielen Ecken wird  der unaufhörliche Verfall sichtbar.

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An der Südküste von Cádiz. In der rechten unteren Bildecke ist das blaue Meer zu sehen. Die Avenida, die an der Küste entlangläuft ist vom Meer durch eine angehäufte Mauer von Steinen getrennt. Hinter der Avenida reihen sich die maurischen Häuser von links nach rechst. Fast in der Mitte der Häuserreihe ist die gewaltige Kathedrale mit zwei Türmen und einer kleinen Kuppel zu sehen.

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Fernweh inbegriffen

Seine exponierte Lage am Ende einer schmalen, 9 km langen Landzunge, umgeben vom weiten blauen Meer, verstärkt die abenteuerlichen Fantasien. Wenn man von Puerto Real kommt, überquert man das Meer über die lange Puente José-León-de-Carranza. Rechts dominieren die Schiffswerften von Puerto Real und der Hafen von Cádiz. Nur Abgebrühte, so glaube ich, könnten dem aufkommenden Fernweh widerstehen, dass mich bei dieser Überfahrt, bis in die kleinste Körperzelle hinein, ergriff.
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Parque Natural Bahía de Cádiz

Linker Hand erstreckt sich ein einzigartiger Naturpark zwischen Cádiz und San Fernando. Ein sumpfiges Küstenland, bestehend aus Lagunen, Dünen und Pinienwäldern, dass noch weitgehend seine Natürlichkeit bewahrt hat.
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Geschichte und Mythos

  • Cádiz wurde 1100 v.Chr. von den Phöniziern gegründet, 500 v. Chr. von den Karthagern besetzt und später von den Römern eingenommen.
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  • In der Nähe wurde der Eingang zur Unterwelt vermutet. Plato als auch Plinius glaubten hier den Ort des untergegangen Atlantis.
  • Nach den Römern eroberten die Westgoten, danach die Mauren und schließlich im Jahre 844, die Normannen die Stadt.
  • Zu dieser Zeit sank sie zur Bedeutungslosigkeit hinab. Dies änderte sich mit der Eroberung durch Alfons X.
  • Kolombus benutzte Cádiz für seine zweite und vierte Expedition um die Neue Welt zu entdecken.
  • Sir Francis Drake versenkte eine hier liegende Flotte.
  • Der Earl of Essex zerstörte 1596 ein Drittel der Stadt.
  • 1717 erhielt Cádiz das Privileg zum Handel mit den Kolonien.
  • 1805 lief hier die französische-spanische Flotte aus, die dann von Admiral Nelson in der berühmten Schlacht am Kap Trafalgar vernichtet wurde.

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Heute ist Cádiz einer der wichtigsten Häfen Spaniens. Große Werften und Raffinerien prägen das Bild. Fischerei und die Fischkonservenfabriken sind von Bedeutung.
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Am Ende der Avenida de Andalucía, die durch einen breiten grünen Mittelstreifen geteilt wird, steht die mächtige Stadtmauer mit ihren Toren.

Erst kommt die Ernüchterung, dann ist Zeit zum Träumen

Zunächst kämpft man sich auf der breiten, teilweise sechsspurigen, kilometerlangen Avenida durch hohe,  abschreckende Plattenbauten. Am Ende, an der Plaza de la Constitución, zeigen die dicken Stadtmauern den Beginn der Altstadt an, die mich aus der anfänglichen Ernüchterung zurück in die Träume holt.
Dieser Eintrag wurde am Donnerstag, April 21st, 2011 um 17:41 geschrieben und fällt unter die Kategorie: Blog. Du kannst jedem Eintrag und jeder Antwort folgen mit dem RSS 2.0 Feed. Sie können eine Antwort, oder eine Rückverfolgung von ihrer eigenen Seite hinterlassen.

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