• Home
  • Blog
  • Vorhaben
  • Bilder
  • Über mich
  • Videos
  • Impressum
Posts | Kommentare | E-mail

Reisekalle | Landschaftsbilder – Reisebilder – Reiseblog

Posted on Februar 16, 2011 - by reisekalle

Inselhopping 2011 auf den Kanarischen Inseln und Madeira

Blog

Inselhopping Kanarische Inseln 1. Teil

Kanarische Inseln mit den von mir benutzten Fährverbindungen. Von rechts nach links: Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, El Hierro im Südwesten und La Palma im Nordwesten. Die Fährverbindungen: Von Cádiz nach Arrecife (Lanzarote) mit Acciona. Alle anderen Transporte wurden mit der Armás gemacht. Von Playa Blanca (Lanzarote) nach Corralejos (Fuerteventura). Von Morro Jable (Fuerteventura) nach Las Palmas de Gran Canaria. Von Las Palmas de Gran Canaria nach Santa Cruz de Tenerife. Von Los Cristianos (Teneriffa) nach San Sebastián de la Gomera. Von San Sebastián nach Valverde (El Hierro) und nach Santa Cruz de la Palma. Von Santa Cruz de la Palma nach Santa Cruz de Tenerife.

Einleitung

Die Reise begann am 4.01.2011. Am 2.04.2011 traf ich wieder in Hanau ein. Seitdem habe ich viel erlebt. Da ich die meiste Zeit in der Natur verbrachte, wo ich schwerlich WiFi und WLAN finden konnte, musste ich mich auf einen kurzen Überblick beschränken.  Nun gibt es eine Menge Material zu sortieren und zu bearbeiten. Ich hoffe jedoch, dass ich mindestens zwei- bis dreimal in der Woche einen Artikel posten kann. Mein Anliegen ist diesmal, euch neben persönlichen Reisegeschichten die spektakulärsten Offroadpisten, die spektakulärsten Wanderrouten und die spektakulärsten landschaftlichen Sehenswürdigenkeiten der Inseln und Andalusiens vorzustellen. Jede dieser Inseln hat ihren besonderen Reiz und punktet mit fantastischen Landschaftenbildern, so dass ich keiner den Vorzug geben möchte, die schönste zu sein. Je nachdem, ob der Schwerpunkt des Reisenden beim Baden, beim Wandern,  beim Fahren auf Offroad-Pisten oder bei einer kulturellen oder landschaftlichen Sightseeing-Tour besteht, kann die eine Insel sich besonders hervortun, während die andere in den Schatten treten muss. Natürlich habe ich einen Favoriten, dennoch möchte ich keinen der anderen Inselbesuche missen.

Im Anschluss sind noch einmal die einzelnen Etappen mit einer kurzen Beschreibung aufgelistet.

.

Andalusien als Einleitung

06.01 bis 11.01. 2011

Blick auf Marokko

Kurz vor Algeciras am Ende der Welt: Blick auf Marokko

Ich hatte eine gemütliche Sightseeing-Tour von Hanau bis Cádiz geplant. Leider konnte ich nicht ahnen dass der Wetterbericht sich derart täuschen könnte. Schon 10 Tage vorher meldete er ab Dijon Sonnenschein pur. Je näher der Abreisetermin kam um so weniger Sonne war zu erkennen. Das Fazit war, dass ich am ersten Tag nur durch Grau in Grau fuhr und irgendwo in Frankreich bei -6°Celsius in meinem Auto übernachten musste. Es war weniger die Kälte, als die erneute Aussicht auf einen wolkenverhangenen Tag, der mich bewog von den Landstraßen auf die Autobahn zu wechseln, so dass ich bereits am Donnerstag den 6.01.2011 in Andalusien ankam. Die Fähre ging erst am folgenden Dienstag. So hatte ich genug Zeit Andalusien lieben zu lernen. Auch mit den Temperaturen – um die 18°C –  konnte ich mich anfreunden. Auf alle Fälle wird es eines meiner nächsten Reiseziele sein.

Lanzarote

12.01. bis 19.01. 2011

Im Vordergrund die wüstenähnliche Ebene. Dahinter erheben sich - leicht im Halbkreis angeordnet - ein paar kleine Vulkane.

Kleine Vulkane hinter der wüstenähnlichen Ebene bei Caleta de Famara.

Nachdem ich festgestellt hatte, dass ich zwei  Drittel der Wanderrouten mit dem Geländewagen befahren konnte, verkürzte sich meine Aufenthaltszeit von 20 Tage auf  8. Vulkane und der einheimische Künstler Cesar Manrique prägen diese Insel. Bizarre Lavalandschaften und ein wenig Kunst, ein paar fantastische Wanderwege und vor allem tolle Offroad-Pisten machen diese Inseln zu einem einmaligen Erlebnis.

.

Fuerteventura

19.01. bis 30.01.2011

Lavaberge und Sandwüste: Im Vordergrund sind flache Sanddünen zu sehen auf denen wenige ausgetrocknete Büschen wachsen. Dahinter erstreckt sich eine Steinwüste, aus kleinen und mittelgroßen Steinen, die zwischen Sand eingebettet sind. Dahinter erheben sich dunkel und übermächtig die Lavaberge, die mehr als die obere Hälfte des Bildes einnehmen. Eigentlich ist nur ein Ausschnitt von ihnen zu sehen.

Fuerteventura: Lavaberge und Sandwüste

In meiner naiven Vorstellung glaubte ich in Fuerteventura eine Insel voller Sand vorzufinden. Es kam viel schlimmer. Sie bestand nur aus Geröll, oder etwas feiner ausgedrückt  aus Lavagestein, in dem sich ein paar Sandkästen versteckten, von denen zwei als Naturparks erklärt wurden. Es dauerte nicht einmal einen halben Tag, da hatte mich die Faszination ergriffen. Und nun verstehe ich es. Extreme Charakter können nur extreme Gefühle hervorrufen. Man kann diese Insel entweder hassen oder lieben. Ein dazwischen gibt es nicht.

.

Gran Canaria

30.01. bis 08.02.2011

Eine Schlucht auf Gran Canaria. Von der Mitte des unteren Bildrandes erheben sich mit etwa 70° Steigung nach links und rechts  zwei hohe Berge und lassen dazwischen ein Dreieck blauen Himmels mit weißen Wölkchen frei. Im Hintergrund sieht man weite Berge sich erheben.

Eine von vielen Schluchten auf Gran Canaria

Gran Canaria möchte ich mit vier  charakteristischen Merkmalen beschreiben. Seine einzigartige bizarre Bergwelt mit ihren vielen engen fantastischen Schluchten ist ein El Dorado für Wanderer, Mountainbiker und Offroad-Fahrer. Die Dünen von Maspalomas, einschließlich der langen Sandstrände, locken  Badelustige, Sonnenanbeter und die Fans der Freikörperkultur  an. Las Palmas  de Gran Canaria lässt als achtwichtigste Stadt Spaniens den Freunden des Nachtlebens, des Stadtbummels sowie des Shoppings alle Grenzen offen. Und schließlich ist Gran Canaria – leider – hoffnungslos überfüllt. Vor allem im Norden reiht sich eine Stadt an die andere. Zu viele Menschen, zuviel Verkehr, keine Parkplätze. Alle haben es eilig. Nicht umsonst hat Gran Canaria von allen Inseln mit 531 Einwohnern pro qkm die größte Bevölkerungsdichte. Zum Vergleich: Fuerteventura hat 61 Einwohner pro qkm und die Bundesrepublik Deutschland 229 Einwohner pro qkm.

.

Tenerife

08.02. bis 18.02.2011

Der schneebedeckte Teide ist rechts hinten im Bild zu sehen. Im Vordergrund steht eine Felsengruppe, wie dreise Säulen, von links nach rechts abfallend. Die linke Felsensäule ist die höchste und breiteste. Die rechte Saule ist die kleinste.

Teide mit Felsengruppe

Die Glanzlichter Teneriffas sind das Anaga-Gebirge, das Teno-Gebirge und der absolute landschaftliche Höhepunkt, der Teide-Nationalpark. Leider ist Teneriffa ein wenig zu brav, zu zivilisiert und für spanische Verhältnisse zu perfekt. Die endlosen Touristenströme werden säuberlich kanalisiert  durch die Landschaften geschleust und es gibt kaum Alternativen um dem Massenansturm zu entkommen, außer man benutzt Landstraßen oder Wanderwege, die wegen Erdrutsche und erhöhter Steinschlaggefahr gesperrt sind. Ignoriert man solche Hinweise, dann öffnen sich paradiesische Momente der Ruhe.

.

La Gomera

18.02. bis 23. 02.2011

Der Ort Valle Gran Rey ist meinen seinen weißen Häusern im linken unteren Viertel des Bildes zu sehen. Davor andeutungsweise Bananenplantagen. Dahinter erheben sich links und rechts die gewaltigen Berge, die das gleichnamige Tal begrenzen.

Valle Gran Rey

Eine kleine Insel, aber ein Paradies für Wanderer. Der Vielfalt der Angebote sind keine Grenzen gesetzt. Man kann sich einfache kleine Touren für Konditionsschwache bis hin zu Mammuttouren aussuchen,  um sich den Rest zu geben. Schmale Pfade in schwindelnder Höhe, aussichtsreiche Gipfel- und Passbesteigungen oder  mystische Wanderungen  durch Nebelurwald: La Gomera kann alle Gelüste befriedigen. Wer sich aber auf einen Badeurlaub eingestellt hat, der wird bittere Tränen weinen. Mir sind aus einem anderen Grunde die Tränen geflossen. Denn mit dem Besuch des Valle Gran Rey musste ich einen Mythos ganz tief unter der Erde begraben.

.

La Palma

23.02.2011 bis 04.03.2011

Caldera de Taburiente

La Palma hat auf den ersten Blick wenig Sensationelles vorzuzeigen und entpuppt sich dennoch bald als die schönste Wanderinsel der Kanaren. Wer anderes als wandern vorhat, sollte sich lieber bei den Nachbarinseln umsehen, denn die besonderen Geheimnisse erfährt man hier nur zu Fuss. Die Caldera de Taburiente, das Aushängeschild La Palmas, kann zwar an einigen wenigen Aussichtspunkten angefahrenwerden, wer es aber dabei belässt, dem wird einiges, wenn nicht sogar das meiste von der Großartigkeit der Landschaft dieser Insel entgehen.

.

Madeira

05.03. bis 18.03.2011

Auf der Blumeninsel Madeira habe ich ein wenig die Blumen vermisst, deren Vielfalt ich nur in den Parks vorfinden konnte. Wahrscheinlich lag es daran, dass Madeira den kältesten Winter seit 300 Jahren hatte. Drei Monate lang konnte ich erfolgreich der Kälte entfliehen. Auf meiner letzten Station hatte mich schließlich der Winter eingeholt. So kämpfte ich mich in den Bergen durch 30 cm Schnee.

.

Spanisches Festland mit Schwerpunkt Andalusien

20.03.2011 bis 02.04. 2011

Die restlichen zwei Wochen belohnte ich mich durch Urlaub zusammen mit meiner Lebensgefährtin. Die Temperaturen waren hier wesentlich höher als auf Madeira. Unsere Reiseroute richtete sich nach der Wetterprophezeihung. Dadurch vermieten wir den Regen. Meistens mussten wir nur 50 bis 100 km weiterfahren um Sonnenschein zu finden. Diese Taktik führte aber auch dazu, dass wir nicht wie geplant, den gesamten Urlaub in Andalusien verbrachten, sondern in Richtung Norden fuhren. Die wichtigsten Stationen waren Malaga, Sevilla, Las Apujarras, Murcía, Valencia und Barcelona.

.

El Hierro

Stark gebeugter, knorriger Wacholderbaum, dessen Krone den Boden berührt

El Sabinar

Dies südwestlichste Insel hatte ich vor wenigen Jahren ausgiebig besucht und deshalb auf dieser Reise ausgelassen. Sie ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Einzigartig ist El Sabinar, der Wacholderbeerwald. Nur auf El Hierro haben sich die kleinen Wacholderbüsche zu großen, uralten, knorrigen und vom Wind gebeugten Bäumen entwickelt. Außerdem bestitzt El Hierro meiner Meinung nach die schönsten künstlichen Meereswasserbecken aller kanarischen Inseln.

Dieser Eintrag wurde am Mittwoch, Februar 16th, 2011 um 15:21 geschrieben und fällt unter die Kategorie: Blog. Du kannst jedem Eintrag und jeder Antwort folgen mit dem RSS 2.0 Feed. Sie können eine Antwort, oder eine Rückverfolgung von ihrer eigenen Seite hinterlassen.

0 Kommentare

Ich freue mich über jeden Kommentar



Hinterlasse einen Kommentar

oder viele.

  1. Name (required)

    Mail (required)

    Website

    Message

  • Top News

    • Der Traum von einsamen Inseln von reisekalle am August 14, 2011
    • Cádiz – eine Stadt mit langer Vergangenheit von reisekalle am April 21, 2011
    • Die Fährverbindungen der Kanarischen Inseln von reisekalle am April 12, 2011
    • Winter ade! Guten Tag, lieber Winter? von reisekalle am April 10, 2011
    • Inselhopping 2011 auf den Kanarischen Inseln und Madeira von reisekalle am Februar 16, 2011
  • Flickr

      www.flickr.com
      Dies ist ein Flickr Modul mit öffentlichen Fotos und Videos von Reisekalle2010. Ihr eigenes Modul können Sie hier erstellen.
  • Archive

    • August 2011
    • April 2011
    • Februar 2011
    • Januar 2011
    • Dezember 2010
    • November 2010
    • September 2010
    • August 2010
    • Juli 2010
    • Juni 2010
    • Mai 2010
    • April 2010
    • März 2010
    • Februar 2010
    • Januar 2010
    • Dezember 2009

© www.reisekalle.com